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	<title>Kommentare für Management Zentrum X</title>
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	<description>mz X</description>
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		<title>Kommentar zu Summer Camp &#124; Eine vorläufige Bilanz von mz X</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1930#comment-164</link>
		<dc:creator>mz X</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 23:27:43 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Punkt oder Loch? http://www.youtube.com/watch?v=t3lSSp-3068&amp;feature=youtu.be&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Punkt oder Loch? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t3lSSp-3068&#038;feature=youtu.be" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=t3lSSp-3068&#038;feature=youtu.be</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Summer Camp &#124; Eine vorläufige Bilanz von Moritz Avenarius</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1930#comment-159</link>
		<dc:creator>Moritz Avenarius</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:02:22 +0000</pubDate>
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		<description>Von Sümpfen und Salons (und Filtern)
 
Der Text hier von Kathrin Passig ist eine lesenswerte Analyse über die Schwierigkeiten Gespräche Online zu organisieren (im Angesicht des nächsten Gesellschaft). Kann auch als Anregung zum &quot;re-entry&quot; über Möglichkeiten des Gesprächs hier im Blog gelesen werden ...

http://online-merkur.de/seiten/lp201105bmai.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von Sümpfen und Salons (und Filtern)<br />
 <br />
Der Text hier von Kathrin Passig ist eine lesenswerte Analyse über die Schwierigkeiten Gespräche Online zu organisieren (im Angesicht des nächsten Gesellschaft). Kann auch als Anregung zum &#8220;re-entry&#8221; über Möglichkeiten des Gesprächs hier im Blog gelesen werden &#8230;</p>
<p><a href="http://online-merkur.de/seiten/lp201105bmai.htm" rel="nofollow">http://online-merkur.de/seiten/lp201105bmai.htm</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Summer Camp &#124; Eine vorläufige Bilanz von Dirk Baecker</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1930#comment-157</link>
		<dc:creator>Dirk Baecker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>Jedenfalls steigen die Ansprüche an die Architektur einer Organisation enorm, ohne dass man wüsste, ob man wieder zu so griffigen Kriterien zurückkommt, wie sie Erich Gutenberg mit Effektivität (passende Mittel für gesetzte Zwecke) und Effizienz (Gewinne nach Möglichkeit größer als die Kosten) gesetzt hat und wie sie später durch das Kriterium der innovativen Kapazität (schon wesentlich unklarer in der Operationalisierung) ergänzt wurden.
In einem mindful management kommt es darauf an, die Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter einer Organisation, ihrer Lieferanten, Kunden und Beobachter, für Märkte, Technologien, ökologische Folgewirkungen und gesellschaftliche Verantwortung nicht nur zu erweitern, sondern zugleich engzuführen. Wie soll beides zusammen möglich sein? Weick und Sutcliff haben in ihrem Buch &quot;Managing the Unexpected&quot; bezeichnenderweise den Akzent nicht auf Weiterbildung der Mitarbeiter, sondern auf Training gelegt. Sie verlassen sich also nicht auf ein Verstehen der Probleme, so als würde daraus dann auch das entsprechende Handeln folgen (da hat man sich ja schon häufiger geirrt), sondern sie verlassen sich nur auf das Üben, so wie es auch Peter Sloterdijk in seinem Buch &quot;Du musst dein Leben ändern&quot; beschreibt.
Ich könnte mir einen Designbegriff vorstellen, der wie schon bei Herbert A. Simon auf das Interface, die Schnittstelle zwischen Körper, Bewusstsein und Gesellschaft achtet und Übungen im genannten Sinne anleitet, in denen ein operatives Verständnis von Produkt, Verfahren und Netzwerk erworben wird. Das muss jedoch laufend überwacht und nachgesteuert werden, und genau das könnte die Aufgabe von &quot;Management&quot; sein. Aber es muss nicht nur intern, sondern es muss auch extern beobachtet und überwacht werden. Und das könnte die Aufgabe von &quot;Führung&quot; sein, wenn Führung heißt, die Möglichkeiten der Organisation mit den Gelegenheiten und Rückfragen der Gesellschaft so abzustimmen, dass die Mitarbeiter der Organisation (inklusive der Manager, Topmanager, Eigner und Aufsichsräte) verstehen, was sie hier üben.
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jedenfalls steigen die Ansprüche an die Architektur einer Organisation enorm, ohne dass man wüsste, ob man wieder zu so griffigen Kriterien zurückkommt, wie sie Erich Gutenberg mit Effektivität (passende Mittel für gesetzte Zwecke) und Effizienz (Gewinne nach Möglichkeit größer als die Kosten) gesetzt hat und wie sie später durch das Kriterium der innovativen Kapazität (schon wesentlich unklarer in der Operationalisierung) ergänzt wurden.<br />
In einem mindful management kommt es darauf an, die Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter einer Organisation, ihrer Lieferanten, Kunden und Beobachter, für Märkte, Technologien, ökologische Folgewirkungen und gesellschaftliche Verantwortung nicht nur zu erweitern, sondern zugleich engzuführen. Wie soll beides zusammen möglich sein? Weick und Sutcliff haben in ihrem Buch &#8220;Managing the Unexpected&#8221; bezeichnenderweise den Akzent nicht auf Weiterbildung der Mitarbeiter, sondern auf Training gelegt. Sie verlassen sich also nicht auf ein Verstehen der Probleme, so als würde daraus dann auch das entsprechende Handeln folgen (da hat man sich ja schon häufiger geirrt), sondern sie verlassen sich nur auf das Üben, so wie es auch Peter Sloterdijk in seinem Buch &#8220;Du musst dein Leben ändern&#8221; beschreibt.<br />
Ich könnte mir einen Designbegriff vorstellen, der wie schon bei Herbert A. Simon auf das Interface, die Schnittstelle zwischen Körper, Bewusstsein und Gesellschaft achtet und Übungen im genannten Sinne anleitet, in denen ein operatives Verständnis von Produkt, Verfahren und Netzwerk erworben wird. Das muss jedoch laufend überwacht und nachgesteuert werden, und genau das könnte die Aufgabe von &#8220;Management&#8221; sein. Aber es muss nicht nur intern, sondern es muss auch extern beobachtet und überwacht werden. Und das könnte die Aufgabe von &#8220;Führung&#8221; sein, wenn Führung heißt, die Möglichkeiten der Organisation mit den Gelegenheiten und Rückfragen der Gesellschaft so abzustimmen, dass die Mitarbeiter der Organisation (inklusive der Manager, Topmanager, Eigner und Aufsichsräte) verstehen, was sie hier üben.<br />
 </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Summer Camp &#124; Eine vorläufige Bilanz von Bernhard Krusche</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1930#comment-156</link>
		<dc:creator>Bernhard Krusche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:08:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Für mich besonders beeindruckend war die Präzisierung des Managements-Begriffs im Anschluß an Weick. So einleuchtend es zunächst klingt, die Arbeit des Managements auf Aufmerksamkeitsfokussierung umzustellen, und daran dann - mindful - das Situationspotential von Mikromomenten abzuschöpfen, so wenig deutlich wird dabei, was eigentlich in solchen Situationen genau passiert. Die Überlegungen von Weick verweisen diesen Zusammenhang auf Empirie, auf präzise Beschreibungen einzelner Situationen, in denen solch ein MikroMomentManagement (MMM) seine Stärken entfaltet: Flugzeugträger, Intensivstationen, Feuerbrigaden, you name it. Ein kluger und konsequenter Schachzug, der allerdings neugierig macht auf einen (sinnvollen) theoretischen Zugriff. Hier erste Gedanken dazu geteilt zu haben, war wirklich aufregend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die am mzx laufende Auseinandersetzung mit dem Design-Begriff heisst, lässt sich zunächst mal nur erahnen: könnte es sein, dass dem Design die Aufgabe zukommt, Arichtekturen zu entwerfen, die als Rahmung (besser: Interface) solcher Mikromomente die Funktion der Kontextualisierung übernehmen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitergedacht, wäre dies eine höchst willkommende Neubewertung der doch etwas in die Tage gekommenen Unterscheidung von operativem und strategischem Management ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich besonders beeindruckend war die Präzisierung des Managements-Begriffs im Anschluß an Weick. So einleuchtend es zunächst klingt, die Arbeit des Managements auf Aufmerksamkeitsfokussierung umzustellen, und daran dann &#8211; mindful &#8211; das Situationspotential von Mikromomenten abzuschöpfen, so wenig deutlich wird dabei, was eigentlich in solchen Situationen genau passiert. Die Überlegungen von Weick verweisen diesen Zusammenhang auf Empirie, auf präzise Beschreibungen einzelner Situationen, in denen solch ein MikroMomentManagement (MMM) seine Stärken entfaltet: Flugzeugträger, Intensivstationen, Feuerbrigaden, you name it. Ein kluger und konsequenter Schachzug, der allerdings neugierig macht auf einen (sinnvollen) theoretischen Zugriff. Hier erste Gedanken dazu geteilt zu haben, war wirklich aufregend.</p>
<p>Was das für die am mzx laufende Auseinandersetzung mit dem Design-Begriff heisst, lässt sich zunächst mal nur erahnen: könnte es sein, dass dem Design die Aufgabe zukommt, Arichtekturen zu entwerfen, die als Rahmung (besser: Interface) solcher Mikromomente die Funktion der Kontextualisierung übernehmen?</p>
<p>Weitergedacht, wäre dies eine höchst willkommende Neubewertung der doch etwas in die Tage gekommenen Unterscheidung von operativem und strategischem Management &#8230;</p>
<p> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Next? Was? von Joachim Rose</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1363#comment-155</link>
		<dc:creator>Joachim Rose</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 07:52:34 +0000</pubDate>
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		<description>a.gu.He. ++
Nach dem Hoeren einer Radiosendung mit Dirk Baecker bin ich nun also in Berlin gelandet ++ Die Namen der angekuendigten Gespraechpartner  mit ihren jeweiligen Fachgebieten versprechen spannende Diskussioen , aber ... es scheint ein wesentlicher , ja sehr wesentlicher Aspekt von Seingestaltung im Demnaechst zu fehlen ++ Vordenker und Aktuellgestalter aus dem primaeren Wertzuweisungsystem im Miteinander , also aus dem Geldmarkt und seinem Gegenueber , den jeweiligen regionalstrukturierten Geldverkehrregulierern ++ Mit dem Verlassen der Realraumzeitbasis durch immer staerkere Verdichtung in der Seingestaltung kommt es immer staerker , wesentlicher auf die Balanz zwischen ICH und WIR in ihrem jeweiligen taeglichen Sein an ++ Der Einzelne , das Einzellebewesen musz sowohl durch sich selbst ueberleben koennen , als auch raumzeitgleich im Miteinander die notwendige Energiekonzentration pro Zeitraum schaffen koennen bei moeglichst freiem Zugang zu den jeweiligen Seingestaltungstellen , heute noch Arbeitplatz+... genannt ++ In Zeiten von Nano , Femto , Atto , Pico , ... wird die Ratio herkoemmlicher Art zwar bedeutend sein und bleiben , aber immer staerker wird es sehr wahrscheinlich auf den immer schnelleren Ausgleich auskommen , also immer mehr punktuelle Seingestaltung im Weckselspiel Mikrokosmos und Makrokosmos mit Mikroorgansystem und Makroorgansystemen ++ So genug philosophiert zu Generation 3.0 als Kennzeichnung von Sein im 3.Jahrtausend christlicher Zeitraumzaehlung oder 36.Jahrtausend kreationistischer Zeitraumzaehlung oder 4.Jahrtausend juedischer Zeitraumzaehlung oder 10.Jahrtausen assyrischer Zeitraumzaehlung oder ... ++ Grusz von Jo..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>a.gu.He. ++<br />
Nach dem Hoeren einer Radiosendung mit Dirk Baecker bin ich nun also in Berlin gelandet ++ Die Namen der angekuendigten Gespraechpartner  mit ihren jeweiligen Fachgebieten versprechen spannende Diskussioen , aber &#8230; es scheint ein wesentlicher , ja sehr wesentlicher Aspekt von Seingestaltung im Demnaechst zu fehlen ++ Vordenker und Aktuellgestalter aus dem primaeren Wertzuweisungsystem im Miteinander , also aus dem Geldmarkt und seinem Gegenueber , den jeweiligen regionalstrukturierten Geldverkehrregulierern ++ Mit dem Verlassen der Realraumzeitbasis durch immer staerkere Verdichtung in der Seingestaltung kommt es immer staerker , wesentlicher auf die Balanz zwischen ICH und WIR in ihrem jeweiligen taeglichen Sein an ++ Der Einzelne , das Einzellebewesen musz sowohl durch sich selbst ueberleben koennen , als auch raumzeitgleich im Miteinander die notwendige Energiekonzentration pro Zeitraum schaffen koennen bei moeglichst freiem Zugang zu den jeweiligen Seingestaltungstellen , heute noch Arbeitplatz+&#8230; genannt ++ In Zeiten von Nano , Femto , Atto , Pico , &#8230; wird die Ratio herkoemmlicher Art zwar bedeutend sein und bleiben , aber immer staerker wird es sehr wahrscheinlich auf den immer schnelleren Ausgleich auskommen , also immer mehr punktuelle Seingestaltung im Weckselspiel Mikrokosmos und Makrokosmos mit Mikroorgansystem und Makroorgansystemen ++ So genug philosophiert zu Generation 3.0 als Kennzeichnung von Sein im 3.Jahrtausend christlicher Zeitraumzaehlung oder 36.Jahrtausend kreationistischer Zeitraumzaehlung oder 4.Jahrtausend juedischer Zeitraumzaehlung oder 10.Jahrtausen assyrischer Zeitraumzaehlung oder &#8230; ++ Grusz von Jo..</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Summer Camp &#124; Eine vorläufige Bilanz von schlatze</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1930#comment-153</link>
		<dc:creator>schlatze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 18:49:06 +0000</pubDate>
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		<description>bin sehr traurig, dass ich nicht dabei sein konnte :-(
werde umso aufmerksamer die Nachlese beobachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bin sehr traurig, dass ich nicht dabei sein konnte :-(<br />
werde umso aufmerksamer die Nachlese beobachten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dirk Baecker: 16 Thesen zur nächsten Gesellschaft von Stefan</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1869#comment-131</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 10:43:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lerne aus den Ausführungen, dass die Thesen zur &quot;nächsten Gesellschaft&quot; auf den Beschreibungsapparat abzielen. Als &quot;nächste Theorie der Gesellschaft&quot;. Das Gewinnbringende liegt in der Reformulierung der bereits vorliegenden Theorie der modernen Gesellschaft. Ich bleibe weiterhin gespannt auf kommende Ausführungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lerne aus den Ausführungen, dass die Thesen zur &#8220;nächsten Gesellschaft&#8221; auf den Beschreibungsapparat abzielen. Als &#8220;nächste Theorie der Gesellschaft&#8221;. Das Gewinnbringende liegt in der Reformulierung der bereits vorliegenden Theorie der modernen Gesellschaft. Ich bleibe weiterhin gespannt auf kommende Ausführungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dirk Baecker: 16 Thesen zur nächsten Gesellschaft von kusanowsky</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1869#comment-120</link>
		<dc:creator>kusanowsky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 17:29:32 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Deswegen haben wir es in der Soziologie immer noch mit einer nachholenden Wissenschaft zu tun.&quot; - Möglicherweise ist nicht das Nachholen, der Zeitverzug bis zur soziologischen Beobachtung das Problem der Soziologie, sondern vielleicht ihre Vergesslichkeit, die womöglich daher kommt, dass die Soziologie eine Abarbeitung am Begriff des Subjekts und seines Vermögens durch Luhmann noch einmal wiederholen musste, um nicht an ein hässliches Kind erinnert zu werden: die Marxsche Theorie und ihre etwas besseren Epigonen. Bei Althusser findet sich der Gedanke, dass die Handelnden in Organisationen keineswegs Subjekte sind: „Die wahren […] Subjekte sind daher weder die Stelleninhaber noch die  Funktionäre, also – allem Anschein und jeder ‚Evidenz‘ des ‚Gegebenen‘  im Sinne einer naiven Anthropologie zum Trotz – eben nicht die  ‚konkreten Individuen‘ und die ‚wirklichen Menschen‘: die wahren  ‚Subjekte‘ sind die Bestimmung und Verteilung dieser Stellen und  Funktionen. Die bestimmenden und verteilenden Faktoren, kurz: die  Produktionsverhältnisse (und die politischen und ideologischen  Verhältnisse einer Gesellschaft) sind die wahren ‚Subjekte‘. Aber da es  sich hierbei um ‚Verhältnisse‘ handelt, können sie in der Kategorie des  Subjekts nicht gedacht werden.” Louis Althusser: Der Gegenstand des  ‚Kapital‘ (1965/68). In: ders., Etienne Balibar (Hg.): Das Kapital  lesen, Reinbek bei Hamburg 1972, 94-267, 223, 242.
Abgesehen davon, die die Marxisten mit solchen Überlegungen selbst wenig anfangen konnten wird man doch annehmen können, dass auch die Soziologie ähnlich wie der Marxismus sich hinsichtlich ihrer Organisation irreflexiv verhalten musste, solange Rechtfertigungen darüber Auskunft geben sollten, wie Karrien tatsächlich funktionierten. Interessant ist zu beobachten, dass Rechtfertigungen für Karriereverläufe nunmehr als theoretisch unzureichend zugestanden werden, was Aukunft darüber gibt, was in Organisationen tatsächlich geschieht, wenn die Verdeckung durch Rechtfertigung wegfällt. Die Selektionsverfahren in der Organisation der Soziologie sind unbekannt. Diese Plagiatsaffären geben darüber, wenn auch nur andeutungsweise, sehr gut Auskunft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deswegen haben wir es in der Soziologie immer noch mit einer nachholenden Wissenschaft zu tun.&#8221; &#8211; Möglicherweise ist nicht das Nachholen, der Zeitverzug bis zur soziologischen Beobachtung das Problem der Soziologie, sondern vielleicht ihre Vergesslichkeit, die womöglich daher kommt, dass die Soziologie eine Abarbeitung am Begriff des Subjekts und seines Vermögens durch Luhmann noch einmal wiederholen musste, um nicht an ein hässliches Kind erinnert zu werden: die Marxsche Theorie und ihre etwas besseren Epigonen. Bei Althusser findet sich der Gedanke, dass die Handelnden in Organisationen keineswegs Subjekte sind: „Die wahren […] Subjekte sind daher weder die Stelleninhaber noch die  Funktionäre, also – allem Anschein und jeder ‚Evidenz‘ des ‚Gegebenen‘  im Sinne einer naiven Anthropologie zum Trotz – eben nicht die  ‚konkreten Individuen‘ und die ‚wirklichen Menschen‘: die wahren  ‚Subjekte‘ sind die Bestimmung und Verteilung dieser Stellen und  Funktionen. Die bestimmenden und verteilenden Faktoren, kurz: die  Produktionsverhältnisse (und die politischen und ideologischen  Verhältnisse einer Gesellschaft) sind die wahren ‚Subjekte‘. Aber da es  sich hierbei um ‚Verhältnisse‘ handelt, können sie in der Kategorie des  Subjekts nicht gedacht werden.” Louis Althusser: Der Gegenstand des  ‚Kapital‘ (1965/68). In: ders., Etienne Balibar (Hg.): Das Kapital  lesen, Reinbek bei Hamburg 1972, 94-267, 223, 242.<br />
Abgesehen davon, die die Marxisten mit solchen Überlegungen selbst wenig anfangen konnten wird man doch annehmen können, dass auch die Soziologie ähnlich wie der Marxismus sich hinsichtlich ihrer Organisation irreflexiv verhalten musste, solange Rechtfertigungen darüber Auskunft geben sollten, wie Karrien tatsächlich funktionierten. Interessant ist zu beobachten, dass Rechtfertigungen für Karriereverläufe nunmehr als theoretisch unzureichend zugestanden werden, was Aukunft darüber gibt, was in Organisationen tatsächlich geschieht, wenn die Verdeckung durch Rechtfertigung wegfällt. Die Selektionsverfahren in der Organisation der Soziologie sind unbekannt. Diese Plagiatsaffären geben darüber, wenn auch nur andeutungsweise, sehr gut Auskunft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Summer Camp 11 von Baecker: „15 Thesen zur nächsten Gesellschaft“ &#8212; autopoiet/blog</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?page_id=1007#comment-32</link>
		<dc:creator>Baecker: „15 Thesen zur nächsten Gesellschaft“ &#8212; autopoiet/blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 16:19:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mz-x.com/?page_id=1007#comment-32</guid>
		<description>[...] für Kulturtheorie und -Analyse der Zeppelin University und dem Management Zentrum X organisierten Summer Camp 11 (30. Juni bis 3. Juli, Friedrichshafen) vorzubereiten, aber ebenso gut als Notizzettel zu Baeckers [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] für Kulturtheorie und -Analyse der Zeppelin University und dem Management Zentrum X organisierten Summer Camp 11 (30. Juni bis 3. Juli, Friedrichshafen) vorzubereiten, aber ebenso gut als Notizzettel zu Baeckers [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Next? Was? von BK</title>
		<link>http://www.mz-x.com/?p=1363#comment-27</link>
		<dc:creator>BK</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 05:55:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mz-x.com/?p=1363#comment-27</guid>
		<description>Das ist eine ziemlich abgefahrene Zusammenfasssung :-) 
Bin schon gespannt, ob sich das während des Summer Camps soweit erläutern lässt, dass die Bezüge zur Alltagspraxis von Führung deutlich werden ..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eine ziemlich abgefahrene Zusammenfasssung :-)<br />
Bin schon gespannt, ob sich das während des Summer Camps soweit erläutern lässt, dass die Bezüge zur Alltagspraxis von Führung deutlich werden ..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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